zudem muss man bei bischof sagen, dass bayern da wohl wirklich schon sehr lange dran ist.
Dass die Bayern Interesse an Bischof haben, ist nicht neu. Nach Informationen von Miasanrot stand sein Transfer zum Rekordmeister sogar schon mal so gut wie fest – vor ungefähr drei Jahren. Damals war Bischof noch 16 Jahre jung und galt als einer der talentiertesten Spieler seiner Altersklasse.
Die Bayern lockten ihn damit, dass er bei einem Wechsel sofort am Profitraining teilnehmen dürfe – was für Verärgerung am Campus sorgte. Dort hatte man mit Paul Wanner, Arijon Ibrahimović und Kenan Yildiz drei Top-Talente für die Position im Offensiven Mittelfeld. Und alle drei warteten darauf, dass ihnen eine klare Perspektive aufgezeigt wird. Profitraining war zu diesem Zeitpunkt im Jahr 2021 noch kein Thema.
Bischof selbst hatte sich sogar schon für den FCB entschieden. Während Wanner (damals 15) und sein Umfeld darüber nachdenken mussten, ob sie München verlassen. Ein Transfer von Bischof hätte eine Entscheidung gegen Bayern womöglich befeuern können. Doch es kam anders.
Während sich in Hoffenheim vor allem Dietmar Hopp sehr darum bemühte, Bischof eine sportliche und finanzielle Perspektive bei der TSG zu bieten, merkten die Bayern, dass sie bei Wanner aktiv werden müssen, um ihn nicht zu verlieren. Denn sein Jugendspielervertrag wäre 2022 ausgelaufen.
Im Dezember und Januar ging es bei beiden Spielern in die entscheidende Phase. Wanner debütierte für den FC Bayern, nachdem auch medial über seine Situation berichtet wurde und es erste Gerüchte über andere Interessenten gab. Man nutzte eine Coronawelle, die den Kader stark dezimierte, um ihm eine Zukunft in München schmackhaft zu machen. Im Hintergrund liefen zwar späte, aber erfolgreiche Gespräche. Wanner blieb.
Nur wenige Wochen später verlängerte Bischof in Hoffenheim. Ob die Wanner-Entscheidung dazu beitrug, ist Spekulation. Klar ist aber, dass beide zum damaligen Zeitpunkt Konkurrenten gewesen wären.
mittlerweile spielt bischof ja eine (oder 2) positionen weiter hinten.