Fußball Liveticker #14

heute gibt es eine wegweisende entscheidung am BVerfG:

das ganze könnte sich auch auf andere bereiche ausweiten, falls das BVerfG die grundsätzliche frage bejaht, dass gefahrenabwehr gebührenfähig zu lasten einer person sein kann.

Ganz ehrlich ich fürchte Profi für Katterbach ist einfach nix.

würdest du das auch schreiben wenn wirtz sich heute wieder das kreuzband reißt? kann auch einfach pech sein, bei katterbach ist es auch nicht das gleiche knie wie beim letzten kreuzbandriss

War mehr ein Gefühl als eine ausgeklügelte Argumentation. Meine er hatte sonst auch noch immer irgendwas und war oft nicht am Start. Hoffe natürlich dass er fit wieder zurück kommt.

Für mich ist das Thema Tel schon ne weile durch, das wird nix mehr bei Bayern.
Was man aber mit Nkunku will naja. BEsser als Sane oder Gnabry im moment aufjedenfall aber wirkt auf mich auch eher wie ne notlösung.
Da hätte man sich auch eigt. um kvara bemühen können.

Würde gar nichts von Nkunku Transfer halten.

Zu verletzungsanfällig, zu teuer und würde wohl heißen, dass weder Xavi noch Wirtz kommen werden in naher Zukunft.

Wenn ihr wüsstet, wen wir schon alles sicher haben…

:ulih:

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Nkunku schon nochmal ne Nummer über kvara und Simons. Grosse Risiko ist die Krankenakte. Fände den Transfer grundsätzlich gut abhängig von den Konditionen. Wenn man ihn nicht mit Geld bewirft und ne geringe Ablöse zahlt oder mit Tel Tauscht, why Not

Wieso genau?

In meiner Vorstellung trennt man sich im Sommer von Sané + Gnabry/Coman. Mit Nkunku verpflichtet man jemanden, der perfekt in das System von Kompany passt.

Bayern kann damit variabler sein & muss nicht immer mit zwei Flügelspielern spielen, wie man es derzeit macht. Man spielt mit zwei klare Außenspielern, weil das Material fehlt um einen zweiten 10er/HS aufzustellen. Müller neben Musiala funktioniert nicht.

Ebenfalls könnte Nkunku direkt hinter Kane spielen & dahinter spielt man mit bspw Xavi + Musiala - dafür ohne Außen.

Man wäre imo viel variabler & müsste nicht (gefühlt) immer das gleiche System spielen.

Nkunku ist bei Chelsea ein Flop und mit 27 bereits deutlich älter als die anderen beiden.

Würde den eher ein Regal unter den beiden einordnen.

Für Bayern natürlich eine Chance, ähnlich wie bei Robben damals, einen potentiellen Topspieler für verhältnismäßig kleines Geld zu bekommen.

Die DFL ist mit der Beschwerde gegen die Polizeigebühren gescheitert. Die Bundesländer dürfen ihre Polizeikosten bei Hochrisikospielen dem Profifußball in Rechnung stellen. Dieses Urteil verkündete das Bundesverfassungsgericht am Dienstag.

Quelle : Alles mögliche. Text ist vom Kicker

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Endlich müssen die Vereine blechen. keinen Bock mehr mit meinen Steuergeldern für diesen Kack zu zahlen

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Gute Sache

Vollkommen richtige Entscheidung. Endlich werden Vereine verpflichtet mehr für die Sicherheit zu machen, sodass es nicht mehr zum guten Ton gehört bei Auswärtsfahrten die Toiletten zu zerstören.

Je länger ich darüber nachdenke gebe ich Dir recht.

Nkunku kann der Müller bzw. Sane-Ersatz sein. Und für Gnabry holt man sich Xavi bzw. Wirtz, falls es für Serge im Sommer 2025 einen Markt gibt (Mailand doch immer ein guter Absatzmarkt gewesen)
Allerdings mit der Zentralisierung der Außenspieler ein offensiverer RV einher, um nicht zu ausrechenbar zu sein, dass Davies immer vorrückt, sondern man auch gerne der RV die offensivere AV einnimmt. Hakimi, auch wenn unrealistisch, wäre da ein guter Ansatz. Allerdings wäre dahingehend eine klare defensivere Positionierung von Palhinha notwendig mMn.

Spannend.
Ich hoffe das wirkt sich nicht negativ darauf aus wie man als Gästefans willkommen ist.

Keine Gästefans = Keine Kosten für die Heimvereine

Man wird als auswärtsfahrer ja eh schon manchmal wie Dreck behandelt

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Würde die Entscheidung richtig finden, wenn man als Verein das ganze auch irgendwie beeinflussen kann. Die Polizei entscheidet ja schließlich ob es sich um ein hochrisiko Spiel handelt. Man kann nun also auch vorwerfen, dass das absichtlich entschieden wird, damit der Verein die Kosten tragen muss.

Will damit nicht verneinen, dass es solche Spiele gibt, aber so drehst du den Vereinen ganz schön einen Strick.

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Der Wasserwerfer will auch ausgefahren werden

Da gibt’s doch sicherlich Parameter, die herangezogen werden, wann ein Spiel als Hochrisikospiel gilt, oder? Das wird doch sicherlich nicht willkürlich entschieden, oder?

Was ist ein Risikospiel?

Der Begriff „Risikospiel“ ist nicht gesetzlich definiert. In den Regularien des DFB (IV. Sonstige Maßnahmen, Paragraf 32) sind „Spiele mit erhöhtem Risiko“ definiert als solche Spiele, „bei denen aufgrund allgemeiner Erfahrung oder aktueller Erkenntnisse die hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass eine besondere Gefahrenlage eintreten wird“. Der Begriff taucht in der öffentlichen Debatte oft auf, wenn rivalisierende Fangruppen aufeinandertreffen und Ausschreitungen erwartet werden. Aber auch das Wetter, Terror oder Kriminalität sind Gründe, warum Fußballspiele als Risikospiele eingestuft werden.

Wer entscheidet, welches Fußballspiel ein Risikospiel ist?

Der Veranstalter (Heimverein) entscheidet für seinen Verantwortungsbereich, also für den Versammlungsstättenbereich (Stadionbereich), wie ein Spiel einzustufen ist. Er hört hierfür die Sicherheitsorgane an, insbesondere den Einsatzleiter der Polizei. Seine Einstufung trägt der Verein in ein elektronisches System (Ampelsystem) ein. Risikospiele werden mit der Farbe Rot bewertet, Spiele unter Beobachtung mit Gelb (bei diesen Spielen liegen die Voraussetzungen für ein erhöhtes Risiko nicht vor, Sicherheitsbeeinträchtigungen sind aber nicht ausgeschlossen), alle anderen Spiele mit Grün. In dieses System trägt auch der Gastverein seine Einstufung ein. Die finale Einschätzung obliegt dem Heimverein. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) greift in der Regel nicht in die Bewertung ein. Es sei denn, Heim- und Gastverein liegen in ihrer Einstufung deutlich auseinander oder der DFB hat eigene Erkenntnisse darüber, warum ein Spiel höher, also riskanter, einzustufen ist. Herunterstufen kann er ein Spiel nicht.

Von der Einstufung des Veranstalters zu trennen ist die Beurteilung der Lage durch die Polizei. Die Polizei stuft das Spiel für ihren Verantwortungsbereich ein. Sie bewertet also die Gesamtlage in einer Stadt. Es kann vorkommen, dass die Polizei ein Spiel, das vom Veranstalter beispielsweise mit Grün bewertet wird, mit Gelb bewertet. Das kann etwa dann der Fall sein, wenn die Sicherheit in einer Stadt dadurch gefährdet ist, dass sich die Reisewege verschiedener Fangruppen für unterschiedliche Spiele kreuzen oder gleichzeitig zum Fußballspiel andere Veranstaltungen stattfinden.

Es kann also vorkommen, das für dasselbe Fußballspiel unterschiedliche Einstufungen von Veranstalter und Polizei vorliegen.

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Die Polizei entscheidet das alleine. (Zumindest in Stuttgart)

Dreht sich das Urteil denn nur um Hochrisikospiele? Oder grundsätzlich um die Polizeipräsenz rund um das Spiel?