Ohne Superleague wäre Perez 2024 pleite gegangen
Es gibt keine „Notbremse“ im Regelwerk. Er hat eine 100% Torchance verhindert, weil der Nebenmann Guirassy nicht mehr am Abschluss hätte hindern können → Foul. Ja, er spielt den Ball, aber er zieht vorher/gleichzeitig Guirassy am Trikot.
Wsl. hätte er den Ball auch ohne Ziehen spielen können, hat er aber nicht -->Dummheit
Und weil es die Doppelbestrafung nur dann gibt, wenn man eine Aktion Richtung Ball macht („ballorientiert“) und Trikotziehen nicht darunter fällt war es Rot
Ich denke dass liegt tatsächlich mehr daran, dass man mittlerweile alles auch irgendwie gucken kann.
Mal zum Vergleich:
Letzter Spieltag 04/05 → 21.05
Erster Spieltag 05/06 → 05.08.
Letzter Spieltag 24/25 → 17.05.
Erster Spieltag 25/26 → 22.08.
Sind also sogar 2 Wochen mehr Sommerpause als vor 20 Jahren.
All der Rest wirkt sich ja nur innerhalb der Saison aus. Ob man jetzt von August bis Mai 45 oder 50 Spiele hat macht ja als Zuschauer nicht so einen großen Unterschied, wenn es dir um die Pause dazwischen geht.
Und in 3/4 Jahren gabs auch früher schon WM/EM/Confed Cup. Aber die U-Turniere waren halt nicht so präsent. k.A. ob so ne U19-EM überhaupt mal übertragen wurde.
Ich kann nur empfehlen: Guck halt nicht alles
Ich gucke mittlerweile fast gar keine ausländischen Ligen mehr. Entschlackt den Terminkalender deutlich besserer Fußball wird eh nicht gespielt.
das ist mir auch aufgefallen. nach dem 2. hat man es dann gemacht.
ehrlicherweise war’s die 92. minute im 4. spiel unter kackbedingungen und das tor kam aus dem nichts, nachdem man praktisch das ganze spiel gar nichts gemacht hat. die waren wahrscheinlich erschöpft, komplett überrascht und matsch im kopf.
obwohl es finanziell wohl ähnlich ist, war das turnier auch bei weitem nicht so bedeutend für alle wie z.B. die champions-league. in den ganzen interviews meinten kovac und ricken auch immer schon, wie zufrieden man bisher ist etc.
da war gefühlt wenig „wir wollen ins finale und das ding holen“. in der cl ist man in den vergleichbaren runden im normalfall ja genau so underdog, aber da geht man das schon anders an.
glaub trotz des geldes ist man echt nicht soooo unglücklich, dass es vorbei ist und man zumindest 8-10 tage für die vorbereitung mehr hat. kovac meinte in der pk auch noch mal, dass gerade die bedingungen in new york, wo auch die restlichen spiele sind, mit wetter und rasen einfach kacke sind.
und mehr oder weniger mit blick auf die „echte“ wm nächstes jahr auch, dass das niveau für die zuschauer in der hitze einfach nicht gut oder sonderlich unterhaltsam ist. das spiel gestern hatte zwar eine unterhaltsame nachspielzeit, aber das bayern - psg spiel in der halle war als zuschauer doch gefühlt auch 10x besser.
/edit:
gerade mal geguckt, turniersieg hätte so 50m gebracht. wäre mega viel geld für den bvb aber momentan ist glaub ich nicht mal so klar, was man damit machen würde. 
glaube wenn man chukwuemeka noch mal leiht, ist man gar nicht mal so unglücklich mit dem kader und würde dann eher ein paar talente holen, die gar nicht soooo viel kosten.
Was sind das für (ausgangs)Preise? dafuq.
Innerhalb von 72 Stunden sank der Preis seit Mittwoch für das billigste Ticket beim ersten Halbfinale von 473,90 auf nur noch 13,40 Dollar - eine Ticketreduktion von über 97 Prozent. Zum Vergleich: Ein Bier kostet bei der Klub-WM 14 Dollar, ein Cheesesteak-Brötchen 15 Dollar. Einen Einbruch erlebte auch das weitere Aufeinandertreffen der Runde der letzten Vier. Bis Samstagmittag reduzierten sich die Eintrittspreise für das Spiel Real gegen PSG von 978 auf 199,60 Dollar.
Als Begründung berief sich die FIFA gegenüber The Athletic auf „lokale Marktgepflogenheiten und -vorschriften“ sowie den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Kartenverkauf“: „Seit Beginn des Kartenverkaufs Ende 2024 wurde eine variable Preisgestaltung für den öffentlichen Kartenverkauf für alle Spiele des Wettbewerbs eingeführt. Dies bedeutet, dass die Ticketpreise je nach Nachfrage und Verfügbarkeit für jedes Spiel angepasst wurden und werden.“ Das Dynamic Ticket-Pricing ist auch für die kommende Weltmeisterschaft 2026 geplant.
dynamic pricing auch eine Erfindung aus der Hölle.
F an die, die für $473,90 gekauft haben xD
Die Bedeutung des Deutschen Fußball international bemisst sich nicht an Titeln, sondern an der Wettbewerbsfähigkeit im Einklang mit 50+1 und Zuschauerfreundlicheren Ticketpreisen.
beim reflektierten Fußballgucker vielleicht. Aber ganz bestimmt nicht bei Ingo, Justin, Anja, Kevin und Tanja. In meiner Jugend sind die Kids mit Trikots der lokalen Vereine oder Nationalmannschaftstrikots rumgelaufen.
heute laufen die mit PSG, Al Hilal oder Barcelona Trikots rum.
Ob der Deutsche Fußball international relativ zur Investierten Kohle und zum Fanfeeling relevant ist juckt selbst mich begrenzt, aber den aktuell 5-20 Jährigen is der deutsche Fußball doch komplett egal?
was jucken denn die 5-20 jährigen auf einmal? In der Social Media Welt gehts halt um Personen nicht um Vereine. Und denke nicht das viele mit Al-Hilal rumlaufen, eher mit Al-Nassr.
kinder sind auch damals mit barca juve inter real manunited trikot usw rumgelaufen
als ob die Trikots, mit denen irgendwelche Siebenjährige rumlaufen, Original sind 
Also Bayern Trikots sieht man überall auf der Welt.
Was ist das denn für eine Sichtweise :D
Bei meinem Patenkind beim Training siehst Du quasi fast nur Trikots von deutschen Mannschaften.
Und durch social Media hast Du eine ganze andere Möglichkeiten Vereine zu verfolgen, während man in unserer Jugend Nachts um 23 Uhr aufbleiben musste um Laola schauen zu können.
Weil das die Fußballfans von morgen sind?
Ich kann noch so viel über Fußballtradition und Werte des deutschen Fußball labern, wenn die nächsten Fans nen Fick auf 50+1, fangetriebene Emotionalität oder respektvollen Sport geben. Das hat unweigerlich und vor allem mittelbar zur Konsequenz, dass die Widerstände gegen eben diese unwillkommenen Strömungen aus England oder sonst wo brechen. So dass eben diese tollen Qualitäten des deutschen Fußballs komplett verloren gehen.
@Gorkinho stabile anekdotische Argumentation. Danke dafür
Also so wie Du? Ich habe meine persönlichen Erfahrungen widergespiegelt, und kann Deinen Eindruck nicht bestätigen.
Dazu gebe ich Dir noch eine Argumentation, weshalb es internationaler wird…
Viel wichtiger für die Attraktivität der Bundesliga wäre ein spannender Titelkampf. Und wenn es nur ständig Bayern vs BVB wäre. Aber bis auf wenige Ausnahmen ist es ja nur die Frage, wie viele Spieltage vor Ende die Bayern als Meister auch rechnerisch feststehen.
Und daran wird sich halt auf absehbare Zeit nichts ändern, dank der extrem viel höheren Einnahmen durch CL/Klub WM oder auch Sponsoring
Nochmal und deswegen sind deutsche Vereine aktuell unbedeutender als noch vor 5-10 Jahren?
Du sprichst von irgendeinem hypothetischen Szenario in 20 Jahren. Wenn die neue Fan-Generation in 20 Jahren keinen Fick mehr auf 50+1 gibts, dann wirds halt abgeschafft. Ist doch völlig ok. Jede Generation kann das ja für ihre Zeit so gestalten wie sie will.
Ich sehe nur keinen Verlust, weil wir nach dem CL-Titel der Bayern keine Titel mehr gewonnen haben. Der Deutsche Fußball hat sich seit den 90ern doch nie mit Titel einen Namen gemacht. Wir hatten mal ein deutsches CL-Finale vor 13 Jahren oder so. Aber cmon, das ist ein Ausschlag eines Jahres in 30+ Jahren Fußballhistorie.
Und dann redest du auch von Anja und Tanja. Ich wette mit dir Anja und Tanja kennen Al-Hilal nicht mal. Die kaufen sich sicher auch kein Trikot von Barcelona. Denen ist auch ein Titelgewinn eher egal. Da gehts um Stimmung und Party und die hat man ja auch wenn man zB. nur ins HF kommt (siehe etliche WMs und EMs seit 2006).
Shinebar lagst du 2022 im Koma
Ist halt echt so, zumindest war das in meinen Jugendmannschaften so, dass die Kids hauptsächlich int. Trikots getragen haben, also hauptsächlich Real, Barca, ManUtd, Inter und AC Milan, nur um mal ein paar zu nennen.
Die Kids, die mit Trikots von deutschen Clubs, konnte man an einer Hand abzählen. Und das waren dann halt BVB, FC Bayern oder halt HSV.
Ist zwar natürlich nur anekdotische Evidenz, dennoch würde ich mal stark bezweifeln, dass es früher großartig anders war als heute.