Glaube aber nicht flächendeckend in Deutschland. Nehme es zumindest so wahr im Betroffenen Umfeld.
unter umständen kannst du nur beten, dass du einen verständnisvollen arbeitgeber hast.
Sind die nicht irrelevant wenn man sich eigenständig auf ne gewisse Anzahl an Stellen pro Monat bewirbt? Ich war nach dem Studium auch mal für 3 Monate arbeitslos gemeldet und ich hab mich nie auf eine Stelle beworben die vorgeschlagen wurde (weil alle komplett am Thema vorbei waren) hab aber Nachweise über meine Bewerbungen bei selbst gesuchten Stellen erbracht.
jo bestimmt. „wir“ sind da ja eh die ausnahmen, weil man mit studium im normalfall eh was findet.
aber für viele leute sieht das anders aus. kenne das aus dem bekanntenkreis. wenn du auf dem land lebst und (im besten fall) eine ausbildung hast, hast du unter umständen nur ein paar firmen in deiner region die in frage kommen. die hast du dann nach einer gewissen zeit durch.
in meinem heimatkaff gibt es z.b. (gefühlt) 5 arbeitgeber.
soll man sich da dann alle 2 wochen bewerben?
der nächste größere ort ist dann per pkw 30 minuten bzw. per bus 45 bis 60 minuten entfernt.
und dann kommen die tollen vorschläge vom amt.
Naja gut ich finds ehrlich gesagt aber auch nicht zuviel verlangt das man sich in einem Umkreis von 1 - 1 1/2 Stunden umschauen soll. Natürlich muss man hier immer den Einzelfall anschauen. Ner Mutter mit Kind ohne Auto kann man das eher schlecht zumuten. Nem 25 Jährigen ohne Kinder mit Auto aber definitiv.
Arbeitsmarkt ist halt manchmal kein Wunschkonzert.
Wir haben auf Arbeit ein Kinderzimmer :D
ja und ja.
Aber das ist doch dann nicht das Amt schuld?
Keine Ahnung wie häufig sowas vorkommt, aber wenn man einen mehr oder weniger spezialisierten Job machen will und es dafür in der Nähe des Heimatdorfes nur wenig oder keine Arbeitsplätze gibt, muss man sich halt verändern.
Entweder Suchradius vergrößern und weiter pendeln, umziehen wo es mehr Jobs gibt oder eine andere Jobrichtung wählen. Es gibt halt keine andere Alternative?
Was wäre denn sonst deiner Meinung nach der richtige Umgang?
Finde es immer amüsant wie hier krampfhaft nach Ausreißern gesucht wird, um es ajf kritisieren zu können.
nein daran ist nicht das amt schuld. aber die politik ist daran schuld, wenn dir zukünftig unter umständen die bezüge gekürzt werden, wenn du (unmögliche) vorschläge ablehnst.
Hat das Amt da nicht aber auch Spielraum? Denke jeder würde die Not doch verstehen.
Und wäre dann ein weniger zum Profil passender Job in nähe durch die Nähe zumutbarer als er es wäre wenn die fehlende örtliche Flexibilität nicht gegeben wäre?
wie so oft: kommt auf den bearbeiter/die bearbeiterin an.
Glaube du verstehst @Monk hier etwas falsch. Wenn es in deinem Umkreis halt nur unmögliche Vorschläge gibt, dann musst du eh was ändern. Was ist denn sonst deine Alternative? Natürlich ist es blöd, wenn deine Bezüge gekürzt werden. Aber selbst wenn nicht, was willst du dann tun?
Anscheinend musst du ja dann etwas ändern. Umziehen, längere Arbeitswege oder anderer Job. Oder wäre es okay, dann weiterhin nicht zu arbeiten, wenn die Bezüge nicht gekürzt werden würden?
Als Beispiel:
Du willst in der IT arbeiten. In deinem Ort gibt es nur einen Arbeitgeber. 30min entfernt nochmal 4 Stück. Du bekommst aktuell 1.000€ an Bezügen.
Keiner der 5 Arbeitgeber kommt in Frage. Und nun? Sind die 1.000€ dann genug um zu sagen: Dann arbeite ich halt nicht? Wenn das der Fall ist, ist es natürlich blöd, wenn die Bezüge gekürzt werden. Aber ansonsten muss man halt was ändern, wenn man wieder einen Job haben möchte.
Unsere Kita hat von 06:30 bis 16:30 geöffnet, wobei eigentlich kein Kind diesen Zeitrahmen voll ausschöpft (wäre auch ganz schön hart). Aber 9 Stunden gibt es doch ein paar.
Mir wurde u. a. Busfahrer vorgeschlagen…
Guess my Qualifikation
Habe im Zivi u. a. die Leute zur Tagespflege abgeholt und nach Hause gefahren.
und
Guess my Abschluss
M.Eng.
Dein Master schadet bestimmt nicht 
Hatte mich damals vor dem zweiten juristischen StEx arbeitsuchend gemeldet und die Sachbearbeiterin meinte, dass ich mich darauf ja auch am Abend nach der Arbeit oder am Wochenende drauf vorbereiten könne.
Hab mich zwischen Ref und Übernahme (Sommerferien) auf h4 gemeldet. Man wird ja über die Sommerferien entlassen, damit das Land sparen kann. Mir wurde von der Tante am Telefon davon abgeraten, da ich dann auch arbeiten müsse, wenn sie mir was vorschlagen (lol). „Wollen Sie sich den Stress wirklich geben?“ „JA, WEIL ICH KEIN GELD HABE DU F****?! SONST WÜRDE ICH DAS JA NICHT BEANTRAGEN?!“
Auf die freundliche Erwähnung, dass ich ja in 6 Wochen eine feste Arbeit habe entgegnete sie mir: „Das ist egal, sie müssen trotzdem an Weiterbildungsschulungen teilnehmen“. Ka was die geraucht haben.
Hast du eigentlich schon eine Schullanparty organisiert?
Wieso musstest du das machen?
Man ist doch eigentlich bis nach der Mündlichen noch angestellt?
Bekannte von mir ist durchgefallen und der Widerspruch hat ewig gedauert und sie war mwn trotzdem bis nach der mündlichen ca. 1 Jahr später noch Referendarin.