Boxen

Paul hat das anfangs eigentlich recht schlau gemacht: viel in Bewegung und wenn es Ärger gab schnell auf Joshuas schwache Seite auf’s Vorderbein abgeduckt, um mehr Schaden zu entgehen. Hat nur nicht ewig geklappt, weil ihm irgendwann die Puste ausging und AJ mehr in den Kampf fand (oder absichtlich endlich den Fuß von der Bremse nahm). Gab auch ein paar wenige Momente, wo Paul so tat als wäre er angeknockt, nur um überraschend mit seiner Overhand Right zurückzukommen. Traf meine ich sogar einmal ganz gut, nur nicht mit genug Wumms dahinter, um so einen Riesen wie Joshua zu fällen.

Für Werbepartner lief der Fight lange genug, Joshua muss sich anhören lassen, warum es so lange dauerte, während er für den einfachsten Gegner seiner Karriere einen zweistelligen Millionenbetrag kassiert, und Paul kommt mit erhöhtem Ansehen aus der Sache raus, nachdem er „endlich“ einen echten aktiven Boxer vor die Flinte bekam. Eigentlich für alle Seiten ein guter Deal, nur bei Netflix muss man gucken, ob sich die hundert an Millionen dafür wirklich gelohnt haben.

1 Like

Diagnose ist da…

Doppelter Kieferbruch

Für 80 Millionen ist das verkraftbar

Naja wenn man vorher schon zig-facher Millionär war …
Er hätte sterben können.

Hoffe die Clownerie mit Influencern als Boxer ist nun vorbei und man kann sich wieder auf richtig Kämpfe konzentrieren. War für mich leider von Anfang an Clownerie, ab Runde 1 hat sich AJ klar zurück gehalten und aus dem Clingen, wegrennen und Niederknien hat Jake Paul gezeigt, dass da nicht wirklich eine Technik dahinter steckt, außer den 2-3 Hits. Aber Paul will ja wohl jetzt auch noch demnächst gegen Canelo antreten…

Solange man nen achtstelligen Betrag damit verdienen kann, wird es das natürlich weiterhin geben. Ist ja nicht so, dass die großen Boxerbände selbst große Beispiele für Ethik wären.

Da bin ich voll bei dir. Würde auch gerne wieder einen richtigen Boxkampf sehen, aber so lange die wichtigen Kämpfe bei den Saudis stattfinden bin ich da auch raus.

Anthony Joshua hat aufjedenfall überlebt, aber zwei sind bei dem Unfall wohl gestorben

Jetzt ist bekannt: Beim Horror-Crash starben Joshuas Athletik-Trainer Sina Ghami und Kevin „Latif“ Ayodele. Das bestätigte Eddie Hearn, der Manager von Joshua, bei Instagram.

Hearn schrieb: „Anthony Joshua war heute früh in Lagos, Nigeria, in einen Verkehrsunfall verwickelt. Mit tiefer Trauer wurde bestätigt, dass zwei enge Freunde und Teammitglieder, Sina Ghami und Latif Ayodele, auf tragische Weise ums Leben gekommen sind.

Joshua wohl nur überlebt wegen der Platzwahl