Ist halt utopisch, es ist doch vollkommen normal, dass bei einem in kürzlicher Vergangenheit verübtem Anschlag, potentiell Angst vorhanden oder höher als normal ist. Ja, das ist Terrorismus zukömmlich, aber das ganze Terrorismuskonzept basiert doch eh darauf, menschliche Schwächen auszunutzen.
Es wäre um ein VIELFACHES schlimmer (sowohl gesellschaftlich, politisch als auch obv. „medizinisch“), wenn es noch einen Anschlag gäbe (und wieder herauskommt, dass das Konzept mangelhaft war).
AfD wird es sowieso wieder alles so hindrehen, dass das Thema instrumentalisiert wird, kannste eh nicht verhindern.
Und man lässt ja auch nicht seinen „Alltag“ von Angst bestimmen. Es ist ein Event, auf das man 1x im Jahr geht und bei dem letztes Jahr etwas Schreckliches passiert ist. Dass man dann sich etwas mehr Gedanken macht als sonst ist unausweichlich. Würde sogar eher Leuten attestieren, naiv und ignorant zu sein, die sagen „ne jetzt gehe ich da erst recht hin und gerade weil schlechtere sicherheit, um ein exempel zu statuieren“.
Man rennt ja nicht jeden Tag mit der ständigen Angst umher, Opfer eines Terroranschlags zu werden - das wäre obv. das, was nicht passieren sollte. Ist aber ja nicht mal annähernd dasselbe, wenn man sich ein paar Gedanken mehr macht als sonst