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Im US-Fernsehen bei CBS ist Israels Premier Benjamin Netanjahu mehr als deutlich: „Es geht nicht nur darum, die Geiseln freizulassen, sondern auch darum, dass wir danach beides erreichen: eine Entmilitarisierung und eine Entwaffnung.“ Zuerst müsse die Hamas ihre Waffen abgeben und dann sichergestellt werden, dass es in Gaza keine Waffenfabriken mehr gebe, so Netanjahu. „Auch keinen Waffenschmuggel nach Gaza. Das ist Entmilitarisierung.“
Doch die Hamas denkt nicht daran. Und der Politikwissenschaftler Mustafa Ibrahim aus Gaza macht im ARD-Interview deutlich, dass sich das so schnell nicht ändern dürfte.
Innerhalb weniger Stunden nach der Neupositionierung der israelischen Armee und ihrem Abzug aus den Gebieten, die sie vorher noch kontrollierte, sei es der Hamas gelungen, über 7.000 neue bewaffnete Männer für sich zu rekrutieren, die Kontrolle über die Straßen zu übernehmen und mit all denen abzurechnen, die es gewagt hatten, ihre Stimme zu erheben
Der Hass bleibt und es wird sich mit der Hamas dort auch nichts ändern