Ist doch schön, dass hier jeder schreiben kann was er glaubt 
Keine Ahnung, was du mir sagen möchtest. Ich sehe halt auf der einen Seite einen Obdachlosen, der ein Buch bekommen hat. Und auf der einen Seite einen Politiker, der ab und an mal nicht bei der Wahrheit bleibt und sich selbst offenbar nebenbei auch völlig falsch einschätzt.
Dass man da dann pauschal erzählt, dass der Obdachlose ja lügen würde bzw. man davon ausgeht, dass seine Geschichte als „Fake News“ verbreitet wird, halte ich unter Berücksichtigung des sonstigen Verhaltens des F. Merz eben für fragwürdig.
Das wir hier alle einfach mutmaßen was richtig und was falsch ist. Keiner von uns wird auflösen können was richtig und was falsch ist.
Ich wollte eigentlich nicht wieder in so eine endlos „Diskussion“ einsteigen. Aber da ich vermute, dass du auf mich anspielst, will ich das noch einmal klarstellen:
Ich meinte es exakt so, wie bolo geschrieben hat. Dass beide Seiten halt ihre Wahrheit erzählt haben.
Es ist nicht falsch oder gelogen, was der Obdachlose gesagt hat, aber eben auch nicht alles (=alle Folgerungen) richtig. Dass Merz nämlich absichtlich einem Obdachlosen ein solches Buch geschenkt hat.
Und zum Leseverständnis: Ich habe nicht den Artikel „fake news“ genannt, sondern dass das ein gutes Beispiel ist, wieso fake news so erfolgreich ist. Auch das Weglassen von Information kann eine Nachricht komplett verändern.
Es ist keine Fake News, aber ein gutes Beispiel dafür, wie leicht es Fake News heutzutage hat. Weil die Nachricht durch Weglassen von Informationen (deren Wahrheitsgehalt wir nicht kennen) komplett verändert wurde.
Ja. Lassen wir das.
Der Autor dieses Texts hat vor Erscheinen auch mit der Sozialarbeiterin Heike S. gesprochen, die das Buch von Merz damals an Enrico J. übergeben und den Vorfall bestätigt hat. Heike S. arbeitete damals in der Obdachlosenhilfe und ist heute in der Jugendhilfe tätig. Friedrich Merz will sich auf Anfrage verschiedener Medien nicht zu der Sache äußern.
vs.
Dabei stimme die Anekdote gar nicht, wie Merz nun erklärte.
ka, sehe da jetzt nicht unbedingt fake news und weiß nicht, wem ich da eher glauben soll. 
Aber ja, so viel taktgefühl traue ich dann vllt sogar irgendwie einem Merz zu. Es bleibt trotzdem eine „lustige“ Geschichte.
Es ist ja auch scheißegal eigentlich
Das ist schon ein Dummes Argument Ehrlichkeit anhand einer Aussage die politischem Kalkül zugrundegelegt liegt zu vergleichen. Dann kannst du jeden Politiker ausnahmslos als Lügner bezichtigen
„politiker lügen halt“.
ok, wusste nicht, dass wir sowieso schon aufgegeben haben, von spitzenpolitikern auch nur irgendein mindestmaß an moral oder ehrlichkeit einzufordern.
2024 - deutschland gibt sich auf
Sich in besseres Licht zu rücken ist auch politisches Kalkül. O_o
Wieso sollte er in der Buchthematik irgendwas erzählen? Weil er nicht ganz so volksnahe rüberkommt. Und das versucht er ja gerne - immerhin ist er ja ein Mann der Mittelschicht.
ich liebe die Diskussion mit Kindern, weil sie mir so viel Hoffnung und Liebe schenken 
Immer und ausschleißlich diese verkürzte Sichtweise um das Weltbild und alles drumherum schön einfach zu halten. Das erleichtert auch das Kritisieren und vor allem erleichtert oder beflügelt es das eigene moralische Überlegenheitsgefühl.
Es gibt einen Unterschied wissentlich zu lügen und die Bevölkerung zu verarschen und einen dümmlichen Parteitagsbeschluss zu nehmen, bei dem die Partei dachte, dass eine Abgrenzung nach links und rechts Stärke in die Mitte ausstrahlt um mehr Wählerstimmen zu gewinnen und das als vergleichbar darzustellen. Zumal man damals ja nicht den Aufstieg des BSWs einkalkuliert hat etc. Das würde die CDU auch nicht mehr machen. Es war einfach dumm, aber daraus eine Lüge zu stricken ist schon eher dümmlich.
fair enough, könnte man besser formulieren. Das eine ist ein Beschluss auf Parteiebene, der aus fehlender Weitsicht erwachsen ist, aber das ist imo so das dümmste Beispiel, das man für Lügen in der Politik anführne kann
stimmt ja so nicht. Er schwadroniert erst von der Brandmauer und sagt danach, er hätte das Wort nie benutzt. Das ist ja schon was anderes als „Zeiten ändern sich und wir müssen umdenken“.
Absolut! Für mich schwer vorstellbar dass das so gewesen ist.
2004 - Neuland und so.
€: die original „neuland“ Sache war 2013(!). dafuq.
du redest hier über die unvereinbarkeit zur afd, die landesverbände hat, die gesichert rechtsextrem sind, als wäre es ein bisschen parteitagstaktieren.
das wäre der komplette bruch mit allem wofür eine demokratische partei steht und eine nie dagewesene zäsur in der geschichte der bundesrepublik.
Laut Merz war es übrigens ein Organizer, ein digitales Telefonbuch, weil man in den damaligen Handys nicht so viele Kontakte speichern konnte.
Aber wie wir von overkill gelernt haben ist Merz ja ein Lügner, würde das also eher nicht glauben
???
Es geht null um die AfD. Die ist inklusiv erwähnt weil sie Teil des Beschlusses geht. Hier geht es um lügen von Merz und die Unehrlichkeit die vorgeworfen wird, weil man mit dem bsw koalieren will oder es nicht ausschließt trotz des Beschlusses der für die Linke geht, aber für einfachen Applaus einfach etwas dazudichten - funktioniert auf RJ zu
Glück.
Eine seltsame Gedächtnislücke
Am Mittwochmorgen veröffentlichte die Nachrichtenagentur dpa ein Interview mit Merz, das Kretschmers Gedanken aufgriff, die Brandmauer faktisch auf den Index zu setzen. Der CDU-Vorsitzende erklärte: „Es gibt keine Koalition mit der AfD, auch keine Zusammenarbeit mit der AfD, und das Gleiche gilt für die Linkspartei.“ Merz unterstützte jedoch die Idee des Ministerpräsidenten und stellte seine Partei erstaunlicherweise zugleich als willenlose Organisation dar, der der Begriff oktroyiert worden sei. „Das Wort Brandmauer hat nie zu unserem Sprachgebrauch gehört. Das ist uns immer von außen aufgenötigt worden.“ Und weiter: „Ich brauche mich nicht von einem Begriff zu distanzieren, den ich selber nicht eingebracht habe.“
Anlässlich seiner Kür zum CDU-Chef sagte Merz im Dezember 2021 dem „Spiegel“: „Mit mir wird es eine Brandmauer zur AfD geben. Die Landesverbände, vor allem im Osten, bekommen von uns eine glasklare Ansage: Wenn irgendjemand von uns die Hand hebt, um mit der AfD zusammenzuarbeiten, dann steht am nächsten Tag ein Parteiausschlussverfahren an.“ Die Aussagen sind autorisiert gewesen, er muss also ganz bewusst „Brandmauer“ verwendet haben - unvorstellbar, dass der „Spiegel“ ihm die Wortwahl „aufgenötigt“ haben könnte. Ohnehin haben zahlreiche führende CDU-Mitglieder immer wieder von einer „Brandmauer“ gesprochen - ganz freiwillig.
Hat sich bei Adenauer die richtigen Dinge abgeschaut :>