Hat das Treffen mit Völler die Entscheidung noch schwerer gemacht?
Letztlich habe ich auf mein Herz gehört, so wie es auch Rudi Völler mir geraten hat. Es war mir aber wichtig, vor meiner Entscheidung mit beiden Nationalmannschaften zu sprechen. Das ist auch eine Frage des Respekts. Deutschland wird neben der Türkei immer eine ganze wichtige Rolle in meinem Leben spielen. Ich bin in Regensburg geboren und zur Schule gegangen, habe bis heute viele Freunde hier. Und ich habe in Regensburg, Ingolstadt und Nürnberg das Fußballspielen gelernt und bin in Nürnberg Fußballprofi geworden. Das werde ich immer in meinem Herzen behalten. Ich wünsche der deutschen Nationalmannschaft daher nur das Allerbeste für die Heim-EM und die Zukunft. Ich kann allen sagen: Ich empfinde große Dankbarkeit für Deutschland. Die Türkei und Deutschland sind meine Heimatländer.
Ach, schönes Statement.
